Wenn Geschäftsführer über Ransomware sprechen, geht es fast immer um Firewalls, Virenscanner und Mitarbeiterschulungen. Das ist nachvollziehbar – diese Massnahmen verhindern, dass ein Angriff überhaupt gelingt. Doch sie beantworten nicht die entscheidende Frage: Was passiert, wenn er trotzdem gelingt? Und genau dort liegt der Denkfehler, der viele KMU im Ernstfall teuer zu stehen kommt.
Ransomware-Schutz für KMU wird zu oft als reines Abwehrthema verstanden. Tatsächlich entscheidet nicht die Firewall darüber, ob ein Betrieb nach einem Angriff in Stunden oder in Wochen wieder arbeitsfähig ist – sondern das Backup. Und genau dieses Backup ist bei vielen Unternehmen im entscheidenden Moment nicht mehr da.
Warum das teurer wird als gedacht
Moderne Ransomware-Angriffe sind nicht mehr das, was viele sich darunter vorstellen. Ein Angreifer verschafft sich Zugriff auf ein Netzwerk, bewegt sich dort oft tagelang unbemerkt und sucht gezielt nach allem, was zur Wiederherstellung dienen könnte – bevor er die eigentliche Verschlüsselung startet. Dazu gehören auch Backups, sofern sie über das normale Netzwerk erreichbar sind.
Ein Backup, das auf einem Netzlaufwerk, einem NAS im selben Netz oder einem Server liegt, der über die gleichen Zugangsdaten erreichbar ist, wird im Ernstfall häufig mitverschlüsselt oder gelöscht. Für das Unternehmen fühlt sich das an, als hätte es gar kein Backup gehabt – nur dass diese Erkenntnis erst dann kommt, wenn sie am teuersten ist.
Die eigentliche Kostenfrage bei Ransomware ist deshalb selten der Angriff selbst, sondern die Zeit bis zur Wiederherstellung. Wer sein Backup verliert, verhandelt entweder mit dem Angreifer oder baut die IT von Grund auf neu auf. Beides dauert – und beides kostet weit mehr als die ursprüngliche Investition in eine sauber getrennte Sicherung.
Die entscheidende Frage an sich selbst
Die meisten Geschäftsführer können auf Anhieb sagen, ob sie eine Firewall haben. Deutlich seltener können sie beantworten, ob ihr Backup noch da wäre, wenn ein Angreifer bereits im Netz ist. Genau diese Frage lohnt sich zu stellen – nicht aus Alarmismus, sondern weil sie den Kern des Problems trifft.
Ein Backup schützt nur dann verlässlich, wenn es getrennt vom produktiven Netz liegt, nicht mit denselben Zugangsdaten erreichbar ist und regelmässig geprüft wird. Diese drei Punkte sind keine technische Feinjustierung, sondern die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Sicherung im Ernstfall überhaupt noch etwas wert ist.
Wie sich das lösen lässt
Eine belastbare Lösung setzt an genau diesem Punkt an: Die Datensicherung liegt physisch und logisch getrennt vom Netzwerk, in dem sich ein Angreifer bewegen könnte. Der Zugriff auf das Backup erfolgt über eigene Berechtigungen, unabhängig von den Konten, die im produktiven Betrieb verwendet werden. Und die Wiederherstellung wird nicht nur eingerichtet, sondern regelmässig überprüft – denn ein Backup, das im Ernstfall nicht zurückgespielt werden kann, ist ebenso wertlos wie keines.
Das ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Zustand, der laufend kontrolliert werden muss. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer Sicherung, die auf dem Papier existiert, und einer, auf die man sich im Ernstfall tatsächlich verlassen kann.
Was padcom liefert
padcom sichert die Daten seiner Kunden getrennt vom produktiven Netzwerk in drei Schweizer Rechenzentren – bei NTT, Digital Realty und Green. Diese Trennung ist bewusst so aufgebaut, dass eine Sicherung im Netz des Kunden nicht denselben Angriffsweg nutzt wie das produktive System. Die Wiederherstellung wird nicht nur eingerichtet, sondern geprüft, damit im Ernstfall klar ist, dass die Daten tatsächlich zurückgespielt werden können.
Backup & Datensicherheit ist einer von vier Bereichen, die padcom im monatlichen Abo anbietet, ohne dass Kunden Hardware kaufen müssen. Betreut werden diese Kunden vom gleichen Team über die gesamte Vertragslaufzeit – geführt von Devis und Corinne Laimbacher, mit über 12 Jahren Erfahrung und mehr als 465 betreuten KMU in der Schweiz.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Backup im Ernstfall tatsächlich noch da wäre: Vereinbaren Sie ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch mit padcom.
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