Warum Ihr KMU einen Passwortmanager braucht

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«Sommer2024!» auf einem Post-it, dieselbe Kombination für zehn Dienste, eine Excel-Liste namens «Passwoerter.xlsx» auf dem Server: So sieht die Realität in vielen KMU aus – und genau darauf spekulieren Angreifer.

Das Problem: Passwörter sind das häufigste Einfallstor

Die Mehrheit erfolgreicher Cyberangriffe beginnt mit gestohlenen oder erratenen Zugangsdaten. Wird ein Dienst gehackt und Ihr Passwort dort erbeutet, probieren Angreifer dieselbe Kombination automatisiert bei E-Banking, Microsoft 365 und Ihrer Branchensoftware – sogenanntes Credential Stuffing.

Was ein Passwortmanager konkret löst

  • Einzigartige Passwörter überall: Der Manager generiert und speichert für jeden Dienst ein langes, zufälliges Passwort – merken müssen Sie sich nur noch eines.
  • Kontrollierte Teamzugänge: Gemeinsame Zugänge (z. B. Lieferantenportale) werden sicher geteilt statt per E-Mail verschickt. Verlässt jemand das Unternehmen, entziehen Sie den Zugriff mit einem Klick.
  • Phishing-Schutz inklusive: Der Manager füllt Zugangsdaten nur auf der echten Website aus – auf einer gefälschten Login-Seite bleibt das Feld leer.
  • Notfall- und Offboarding-Fähigkeit: Zugänge sind dokumentiert und gehen nicht mit einem Mitarbeitenden verloren.

Unsere Empfehlung für KMU

Ein zentral verwalteter Business-Passwortmanager gehört heute zur Grundausstattung – genauso wie Virenschutz und Backup. Wichtig sind eine saubere Einführung, klare Berechtigungen und die Kombination mit Multi-Faktor-Authentifizierung.

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