Stellen Sie sich vor, Ihr Elektriker würde vorschlagen, auf eine Notstromversorgung zu verzichten, weil das Stromnetz ja «meistens» funktioniert. Kein Unternehmer würde das akzeptieren. Beim Internet ist die Ausgangslage identisch – Telefonie, E-Mail, Kassensystem, Cloud-Anwendungen, Server: alles hängt an einer einzigen Leitung. Trotzdem betreiben viele KMU genau diese eine Anbindung, ohne Rückfallebene. Fällt sie aus, steht der Betrieb still, und man wartet auf den Provider, ohne selbst etwas tun zu können.
Das Tückische daran: Solange nichts passiert, wirkt eine einzelne Leitung wie eine vernünftige, sparsame Lösung. Das Problem zeigt sich erst im Ausfall – und dann meist ungünstig, mitten im Tagesgeschäft. Kunden erreichen Sie nicht, Zahlungen über die Kasse funktionieren nicht, Mitarbeitende im Homeoffice sind vom Firmennetz getrennt. Der Ausfall selbst kostet Sie nichts direkt, aber die Untätigkeit während des Ausfalls schon: Umsatz, der nicht generiert wird, Aufträge, die verzögert werden, Kunden, die einen anderen Weg suchen.
Was viele Entscheider unterschätzen: Eine einzelne Internetleitung ist nicht nur ein technisches Risiko, sondern eine unternehmerische Wette. Man wettet darauf, dass der Ausfall nicht ausgerechnet dann passiert, wenn er am meisten schadet – am Monatsende, während einer Kampagne, am Tag der wichtigen Lieferung. Diese Wette lässt sich nicht gewinnen, man kann sie höchstens vermeiden. Und ob man sie eingehen will, ist keine IT-Frage, sondern eine Frage danach, wie kritisch das Internet für den eigenen Betrieb tatsächlich ist. Für einen kleinen Betrieb mit wenig Kundenkontakt über digitale Kanäle mag ein Ausfall unangenehm sein. Für ein Unternehmen, dessen Telefonie, Kasse und Server komplett darüber laufen, ist er existenziell.
Die Lösung liegt nicht darin, den bestehenden Anbieter zu wechseln oder eine zweite Leitung «auf gut Glück» zu bestellen. Entscheidend ist, wie eine zweite Anbindung technisch eingebunden wird: Sie muss automatisch einspringen, ohne dass jemand manuell eingreifen muss, und sie sollte über einen anderen Weg ins Netz gehen als die Hauptleitung, damit nicht dieselbe Störung beide Anbindungen gleichzeitig lahmlegt. Genau das ist der Punkt, an dem viele Eigenlösungen scheitern: Eine zweite SIM-Karte oder ein zweiter Anschluss allein bringt wenig, wenn niemand im Betrieb weiss, wie im Ernstfall umgeschaltet wird – oder wenn die Umschaltung Minuten statt Sekunden dauert.
Hier setzt Managed Network & Internet von padcom an. Wir bauen und betreiben redundante Internetanbindungen für Schweizer KMU, bei denen die Umschaltung im Hintergrund passiert, ohne dass Ihr Team eingreifen muss. Wir beraten Sie zunächst dazu, wie kritisch Ihre Internetanbindung tatsächlich ist und welche Redundanzstufe zu Ihrem Betrieb passt – nicht jedes Unternehmen braucht dieselbe Absicherung. Als Betreiber von drei Schweizer Rechenzentren und mit über 465 betreuten KMU-Kunden kennen wir die Anforderungen unterschiedlichster Branchen. Managed Network & Internet ist Teil unseres monatlichen Abo-Modells, ohne dass Sie Hardware kaufen müssen – Sie erhalten die Anbindung als Dienstleistung, betreut vom gleichen Team über die gesamte Vertragslaufzeit. Von unseren Standorten in Wil SG und Cham ZG aus betreuen wir Kunden in der ganzen Deutschschweiz, unter anderem in St. Gallen, Zürich, Zug und Luzern.
Häufige Fragen
Ab wann lohnt sich eine redundante Internetanbindung für ein KMU?
Das hängt weniger von der Firmengrösse als von der Abhängigkeit vom Internet ab. Läuft Telefonie, Kasse oder ein zentraler Server über die Leitung, ist ein Ausfall spürbar teuer, unabhängig davon, ob es sich um einen kleinen oder mittleren Betrieb handelt. Eine ehrliche Einschätzung der eigenen Abhängigkeit ist der sinnvollste erste Schritt.
Reicht eine zweite SIM-Karte als Backup nicht aus?
Eine zweite Verbindung allein löst das Problem nicht automatisch. Entscheidend ist, ob die Umschaltung automatisch erfolgt und ob die zweite Anbindung tatsächlich über einen unabhängigen Weg läuft. Sonst kann eine einzelne Störung trotzdem beide Verbindungen gleichzeitig betreffen.
Merken Mitarbeitende oder Kunden etwas von der Umschaltung?
Bei einer sauber eingerichteten Redundanzlösung läuft die Umschaltung im Hintergrund ab, ohne dass jemand manuell eingreifen muss. Wie unauffällig das im Einzelfall geschieht, hängt von der gewählten Technik und den eingesetzten Systemen ab.
Ist Internet-Redundanz nur für grössere Firmen sinnvoll?
Nein. Auch kleinere Betriebe mit hoher Abhängigkeit von Telefonie, Cloud-Diensten oder einer Online-Kasse profitieren, wenn ein Ausfall spürbare Folgen hätte. Die Firmengrösse allein sagt wenig darüber aus, wie kritisch die Internetanbindung tatsächlich ist.
Was passiert, wenn beide Anbindungen gleichzeitig ausfallen?
Dieses Risiko lässt sich durch die Wahl unabhängiger Anbieter und Übertragungswege deutlich reduzieren, aber nicht vollständig ausschliessen. Eine durchdachte Redundanzlösung senkt die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Totalausfalls erheblich, auch wenn ein Restrisiko bestehen bleibt.
Wenn Sie wissen möchten, wie abhängig Ihr Betrieb tatsächlich von einer einzelnen Internetleitung ist und welche Absicherung zu Ihnen passt, sprechen Sie mit uns. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Situation gemeinsam an.
Autor: padcom News Team
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