IT-Schutzmassnahmen für Schweizer Unternehmen: Wo die Kette wirklich reisst

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Viele Geschäftsführer glauben, das Thema IT-Sicherheit sei erledigt, sobald ein guter Virenschutz installiert ist. Die Rechnung dafür wird pünktlich bezahlt, das Gefühl von Sicherheit stellt sich ein. Das Problem: Ein Virenschutz ist nur ein Glied in einer längeren Kette. Und eine Kette hält nicht dort, wo sie am stärksten ist, sondern reisst dort, wo sie am schwächsten ist.

Genau das erleben wir bei vielen Schweizer KMU, die uns ansprechen. Es wurde investiert – nur eben in ein einziges Element, während die anderen drei kaum Beachtung fanden. Das Resultat ist eine Sicherheitsarchitektur, die auf dem Papier gut aussieht, in der Praxis aber ein offenes Tor hat.

Warum ein starkes Glied nicht reicht

IT-Schutz für ein Unternehmen besteht aus vier Bereichen, die zusammenspielen müssen: dem Netzwerk, über das der gesamte Datenverkehr läuft, den Zugriffsrechten, die festlegen, wer auf was zugreifen darf, der Datensicherung, die im Ernstfall die Rettung ist, und den Mitarbeitenden, die täglich mit Systemen und E-Mails umgehen. Jeder dieser Bereiche kann zur Schwachstelle werden – unabhängig davon, wie gut die anderen drei aufgestellt sind.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen investiert in eine hochwertige Firewall und einen professionellen Virenschutz. Gleichzeitig hat aber jeder Mitarbeitende Administratorrechte auf seinem Rechner, und die letzte funktionierende Datensicherung ist mehrere Wochen alt. Die teure Firewall schützt in diesem Fall vor allem vor Angriffen, die gar nicht das eigentliche Risiko darstellen.

Das teure Missverständnis

Der Denkfehler liegt darin, IT-Sicherheit als ein Produkt zu betrachten, das man einmal kauft und dann besitzt. Tatsächlich ist es ein Zustand, der aus dem Zusammenspiel mehrerer Elemente entsteht und ständig gepflegt werden muss. Wer viel Geld in ein einzelnes Element steckt, schafft oft ein falsches Sicherheitsgefühl – und genau das wird teuer, sobald die Schwachstelle in einem der vernachlässigten Bereiche liegt.

Diese Schieflage entsteht selten aus Nachlässigkeit. Meist fehlt schlicht der Überblick, welche Bereiche überhaupt zusammengehören und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Ohne diesen Überblick wird investiert, wo das Thema am greifbarsten erscheint – meist beim Virenschutz, weil er am bekanntesten ist.

Wo die Kette in der Praxis reisst

Typische Schwachstellen, die wir bei Schweizer KMU immer wieder feststellen:

  • Ein Netzwerk, das historisch gewachsen ist und niemand mehr vollständig überblickt
  • Zugriffsrechte, die nie systematisch überprüft oder angepasst wurden, wenn Mitarbeitende die Funktion wechselten
  • Datensicherungen, die zwar laufen, deren Wiederherstellbarkeit aber nie getestet wurde
  • Mitarbeitende, die nicht wissen, woran sie eine verdächtige E-Mail erkennen sollen

Keines dieser Beispiele hat mit dem Virenschutz zu tun. Und genau deshalb bleiben sie oft unentdeckt, bis der Ernstfall eintritt.

Schutz als Zusammenspiel, nicht als Produkt

Die eigentliche Aufgabe besteht nicht darin, das beste einzelne Produkt zu finden, sondern zu verstehen, wo in der eigenen Kette die schwächste Stelle liegt. Das erfordert einen Blick über die einzelnen Bereiche hinweg – auf das Netzwerk, die Serverumgebung, die Sicherung der Daten und die Gewohnheiten der Mitarbeitenden gleichzeitig. Genau diese Gesamtsicht fehlt in vielen Unternehmen, weil die einzelnen Bereiche oft von unterschiedlichen Ansprechpartnern betreut werden, die sich gegenseitig nicht kennen.

Was padcom liefert

Wir betreuen seit 12 Jahren Schweizer KMU und begleiten heute über 465 Unternehmen mit mehr als 3450 Benutzerinnen und Benutzern. Bei padcom kommen Netzwerk, Cloud Server und Datensicherung aus einer Hand – betrieben in drei Schweizer Rechenzentren. Das bedeutet: Ein Team kennt Ihr Netzwerk, Ihre Server und Ihre Sicherung gleichzeitig und kann beurteilen, wo Ihre Kette tatsächlich am schwächsten ist – statt nur einen einzelnen Baustein zu verkaufen. Geführt wird padcom von Devis und Corinne Laimbacher, mit einem festen Team über die gesamte Vertragslaufzeit. Alle Leistungen sind im monatlichen Abo enthalten, ohne dass Sie Hardware kaufen müssen.

Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre eigene Kette aktuell reissen könnte, sprechen Sie mit uns. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre IT-Landschaft und zeigen Ihnen, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

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